Deine Routine – Du bleibst dabei!

Visiomio – eine eigene Routine entwickeln

ohne lust kein erfolg

Ob wir es Lust, Ehrgeiz oder Motivation nennen. Solange wir nicht die Freude und den Willen aufbringen, wird es ein mühsamer Weg. Doch das Tückische ist, dass wir nur sehr selten bereits am Anfang Freude oder eine positive Rückmeldung bekommen. Ein paar Vokabeln machen noch kein Gespräch und die Online-Suche nach einem neuen Job bringt keine fertigen Bewerbungsunterlagen hervor. 

„Ohne dass wir an uns und unseren Weg ans Ziel glauben und ihn fühlen können, funktioniert es nicht.”

– VisioMio –

ein plan ist ein plan, ist ein plan

Es gibt Begriffe, die wir schon so oft gehört und verwendet haben, dass sie ihre Wirkung verloren haben. Doch an einem guten Plan geht kein Weg vorbei: Auch und ganz besonders dann, wenn du es bislang noch nicht geschafft hast, deine Pläne umzusetzen. Der erste Schritt könnte sein, dass du dir bewusst machst, dass deine Pläne und deine Einstellung bislang einfach noch nicht zusammengepasst haben.

„Du kannst noch so perfekt im Pläneschmieden sein: Solange du ihn nicht befolgst und für dich entdeckst, wird er nicht funktionieren.”

– VisioMio –

Die Schwierigkeiten benennen

Aber das ist doch klar! Wirst du jetzt sicher denken. Und du hast Recht. Natürlich leuchtet das ein, aber hast du es dir auch schon mal selbst und laut gesagt? Probiere es aus, so oder ähnlich könnte es klingen. Dabei geht es noch nicht um die Ursachen.

„Egal, in welchen Etappen ich es auch plane, ich mache mich bis jetzt einfach nicht auf den Weg.” 

– eine leserin –

Ist die Ursache wichtig?

Prima, jetzt kommen wir an einen sensiblen Punkt. In jedem Fall, in dem sich jemand ein Ziel vornimmt, es aber nicht schafft, sich auf den Weg zu machen, gibt es Ursachen. 

„Ganz gleich, durch welche Ursachen wir uns von unseren Zielen abhalten lassen: Um herauszufinden, ob unser Ziel etwas ist, was uns gefallen wird, müssen wir die störenden Einflüsse überwinden.”

– VisioMio –

Doch wie hartnäckig die Ursachen auch sind: Unser Ziel aufzugeben und zurückliegende Ereignisse dafür als Erklärung zu akzeptieren, macht uns selten zufriedener.

du entdeckst deinen plan

Zwei Fragen, die wir uns jetzt stellen sollten, sind:

  1. Ist unser Ziel erreichbar?
  2. Wie halte ich durch und bringe die Energie auf, die notwendig ist?

Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass es Ziele und Träume gibt, die wir tatsächlich nicht mehr erreichen können – z. B. weil wir mittlerweile zu alt sind, um ein Verkehrspilot zu werden.

Es kann weh tun, ein Ziel aufzugeben, aber – und so viel sei hier gesagt – wir erweisen uns keinen Gefallen, wenn wir einer Sache zu sehr nachtrauern und uns dadurch die Chance auf Neues nehmen.

Deine persönlichenVoraussetzungen

Die Antwort auf die zweite Frage ist eine Mischung aus persönlicher Erfahrung und einer möglichst lebensnahen Selbsteinschätzung.

Beispielsweise kann das für einen älteren Herren, der eine Sprache lernen möchte, bedeuten, dass er sich eingesteht, dass er ungern lernt, Sprachen sowieso und ein Autodidakt ist er auch keiner.

Mit diesem Wissen über sich selbst kann er die Entscheidung treffen, z.B. einen Sprachkurs zu belegen und sich einer Gruppe anzuschließen, die ihn mitziehen wird.

„Als mir klar wurde, dass nur ich es bin auf den es ankommt, fiel es mir leichter, mir meine persönlichen Voraussetzungen einzugestehen.”

– ein leser –

der plan – Auch eine sache des bewussteins

Stell’ dir vor, du machst einen Plan und vergisst ihn.

Damit genau das nicht passiert, kannst du unseren Vordruck für zwei Wochen verwenden. Du nimmst dir kleine Etappen vor. Es geht um das Ziel am Horizont. Das vielleicht Wichtigste: Wähle Schritte, die nicht zur Last werden. Überlege dir, auf welche Weise du dich deinem Ziel so nähern kannst, dass du auch emotional ein Interesse daran bekommst.

Notizen – Immer eine gute Idee

Du tust etwas und schreibst darüber. Was so einfach klingt, kann zu einem großen Teil dazu beitragen, dass du dir darüber bewusst wirst, warum du bisher an deinen Ziele gescheitert bist. Denn immer dann, wenn wir – möglichst per Hand – schreiben, werden Denkprozesse angestoßen, die wir sonst kaum erleben.