Wie nah bist du deinem Anfang?

Das Thema
Aus unserem Beitrag „Leere Aufgaben” sind die Ziele übriggeblieben, auf die wir wirklich hinarbeiten möchten. In diesem Beitrag wollen wir dir zeigen, wie wichtig ein guter Start für jedes deiner Ziele sein kann. Die Frage, mit der wir uns also beschäftigen, lautet: Wie finden wir den Anfang für den Weg zu unserem Ziel?
dein ziel – immer vor augen
Gehen wir einmal davon aus, dass du dein Ziel genau kennst. Du stellst dir immer wieder vor, wie es sein wird, wenn du es erreicht hast. Das kann eine bestandene Prüfung sein, das Beherrschen einer Fremdsprache oder auch ein Jobwechsel. Für den Weg zum Ziel spielt es kaum eine Rolle, um was für ein Ziel es sich handelt. Entscheidend ist, dass du von dem gewünschten Ergebnis eine möglichst genaue Vorstellung hast. Idealerweise läuft ein Film vor deinem inneren Auge ab.
Teure Ratschläge – wenig Wirkung
Wer sich darauf verlässt, dass ihm in einem der unzähligen Kurse auf YouTube oder Instagram geholfen wird, gibt sehr oft viel Geld aus und kommt seinem Ziel meist nicht wirklich näher. Warum ist das so? Die Wahrheit verkauft sich einfach nicht so gut. Denn niemand möchte hören, dass es viel Arbeit an sich selbst bedeutet, um eine Sprache, eine Sportart oder auch nur ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
„In Kursen, die dir viel Geld oder Glück versprechen, lernst du meist nicht, wie du dich selbst verwirklichst.”
– VisioMio –
Erfolgreich – ganz einfach und per App
Es gibt Apps für jeden Lebensbereich, doch die Botschaft der Programme und Online-Kurse ist stets dieselbe: Kauf’ dir unser Programm und dann wird dein Traum wahr. Und es funktioniert. Also die Werbung, nicht die Apps. Denn scheinbar ist es verlockend, darauf zu vertrauen, dass uns die Apps schon an unser Ziel bringen werden.
„Die vielen Apps sind oft inhaltlich gut, doch letztlich bleiben Arbeit und Aufwand immer gleich groß. Es ist nur die Verpackung, die glänzt und uns ein besseres Gefühl vermittelt.”
– VisioMio –
alles auf anfang
Aber es geht hier und jetzt um unser Ziel, das wir erreichen wollen. Und natürlich, benötigen wir hierfür einen Plan. Oft ist es nicht der erste Versuch, den wir starten und daher wollen wir die Sache mal etwas anders angehen. Du notierst also zunächst dein Ziel, denn indem du es aufschreibst, wird es greifbar und verbindlicher.
Der Anfang als Hürde
Gerade der Anfang ist für viele ein Problem. Oft ist die Vorstellung vom Ziel so stark, dass wir nicht mehr strategisch denken. Kurz gesagt: In unserer Fantasie können wir all das schon, worauf wir eigentlich hinarbeiten müssen. Diese Diskrepanz müssen wir uns bewusst machen, um zu begreifen, dass wir dort nur hinkommen, wenn wir von vorne anfangen.
„Unser Gehirn ist leider viel zu oft größenwahnsinnig. Unsere Gedanken täuschen uns oft ziemlich real vor, dass unser Ziel bereits greifbar ist und das kann unsere Motivation senken.”
– VisioMio –
dein ziel im voraus erleben
Stell’ dir einmal vor, dein Ziel ist es, so gut Spanisch zu sprechen, dass du dich in deinem nächsten Urlaub vor Ort unterhalten kannst. Um deine Motivation zu erhöhen, kannst du dir in deiner Fantasie vorstellen, wie es sein könnte. Vielleicht besuchst du einen Wochenmarkt und kaufst dort bei den Händlern Obst oder du unterhältst dich im Zug mit einem Spanier über die anhaltende Dürre.
Deine ersten Schritte
Unser Ziel ist es, dass du deinen Weg selbst findest. Denn für eine Veränderung deiner Alltagsroutinen oder das Verwirklichen eines deiner Ziele, ist dein persönlicher Antrieb eine Grundvoraussetzung. Und genau diesen Antrieb kannst du selbst mit Unterstützung unseres Übungsblatts entdecken.
Die Freude am Ergebnis
Nachdem du auf dem Übungsblatt den 3. Punkt für dich gelöst hast, geht es direkt an die Umsetzung. Wähle deine ersten Schritte so niedrigschwellig, dass du sie auf jeden Fall und ohne großen Aufwand lösen kannst.
Lust auf ein Beispiel?
Dein Ziel ist es, dir abends mehr Mühe für ein gesundes und selbst gekochtes Essen zu geben.
Zwei einfache Schritte könnten in diesem Fall sein, sich ein einfaches Gericht auszusuchen, das schnell zuzubereiten ist und keine lange Einkaufsliste erfordert. Im zweiten Schritt würdest du dir einen Termin setzen. Um dich zusätzlich zu motivieren, könntest du dein Kocherlebnis visualisieren – das geht in deinen Gedanken oder aber indem du es aufschreibst.
„Einer der größten Fehler am Anfang eines Projektes ist es, dass wir uns zu viel vornehmen.
– VisioMio –
dein bewusstsein fördern
Nachdem du deine ersten beiden Schritte umgesetzt hast, beschreibst du nun den Verlauf, und was die ersten beiden Schritte mit dir gemacht haben. Richtig gelesen: Denn indem du intensiv über deine ersten beiden Schritte nachdenkst, bekommen sie eine höhere Relevanz.
Und wie geht’s jetzt weiter? Der folgende Beitrag zeigt dir an drei Beispielen, wie es nach dem Anfang weiter geht.